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Spendenreport 2020

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Daten und Fakten rund ums Spenden und Helfen

Die Spendenstimmung in der Schweiz ist nach wie vor sehr gut. Sie wird von gesellschaftlich relevanten Themen wie Klimawandel, Migration oder Corona beeinflusst. Wie sich dies auf die gemeinnützige Tätigkeit von Hilfsorganisationen auswirkt, zeigt der Spendenreport Schweiz von Swissfundraising und der Stiftung Zewo.

Die Schweizer Bevölkerung stellt den Hilfswerken ein gutes Zeugnis aus: Sie findet ihre Arbeit relevant, wirkungsvoll und unverzichtbar. Acht von zehn Haushalten spenden denn auch. Ein mittlerer Haushalt verteilt dabei in einem Jahr 300 Franken auf vier Hilfswerke. Am häufigsten kommen die Spenden Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen zugute. Ausgelöst werden sie meistens durch eine Mitglied- oder Gönnerschaft, häufig auch durch einen persönlich adressierten Brief.

Diese anhaltend positive Spendenstimmung geht aus dem zum zweiten Mal erschienenen Spendenreport Schweiz hervor. Die gemeinsame Publikation der Schweizerischen Zertifizierungsstelle für gemeinnützige Spenden sammelnde Organisationen, Zewo, und des Berufsverbands der Fundraiserinnen und Fundraiser in der Schweiz, Swissfundraising, bereitet die wichtigsten Daten und Fakten rund ums Spenden auf.

Corona verdrängte andere Themen aus der Öffentlichkeit

Die Schweizer Medien berichten regelmässig über das Thema «Spenden und Helfen» und über die Arbeit von Hilfswerken. Der Tenor ist dabei in der Regel positiv. Die mediale Präsenz hängt aber stark von übergeordneten Themen und Trends ab: So wurde etwa die Arbeit von Organisationen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen während des Lockdowns besonders gewürdigt. Gleichzeitig verdrängte Corona viele andere gesellschaftlich relevante Themen aus der Öffentlichkeit – allen voran die Klima- und die Migrationsfrage. Das zeigt der im Spendenreport enthaltene Themenradar 2020 des Forschungsinstituts Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich.

Die Hilfswerke arbeiteten wegen Corona unter veränderten Bedingungen. Viele im Inland tätige Organisationen aus dem Sozial- und Gesundheitswesen passten während dem Lockdown ihre Hilfe den veränderten Bedingungen an. Umwelt- oder Naturschutz- und teilweise auch Entwicklungshilfe-Organisationen erhielten während dieser Zeit weniger Aufmerksamkeit. Die Spenderinnen und Spender blieben aber solidarisch. Auch wenn für viele Hilfswerke noch unklar ist, wie sich die Spenden bis Ende Jahr entwickeln werden, blicken sie im Allgemeinen positiv in die Zukunft. Denn Arbeitsweisen, die sich während Corona verändert und bewährt haben, werden in der Zukunft Bestand haben. Und dass die Arbeit der Hilfswerke notwendig ist und von der Gesellschaft anerkannt wird, hat sich bestätigt.

Für Fragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung: 

Martina Ziegerer, Geschäftsleiterin Stiftung Zewo, 044 366 99 55
Roger Tinner, Geschäftsleiter Swissfundraising unter 079 703 25 93

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