Das Merkblatt wurde unter Beizug des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen (SIF) und in Konsultation mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) erarbeitet.
Risiken kennen und angemessen handeln
Der Schweizer NPO-Sektor arbeitet transparent und verantwortungsbewusst. Gerade international tätige Organisationen können jedoch in Kontexten tätig sein, in denen Partner, Begünstigte oder Mittelflüsse schwieriger zu überprüfen sind. Besonders risikobehaftet sind Tätigkeiten in fragilen Staaten, Konfliktgebieten oder Regionen mit eingeschränkter staatlicher Kontrolle.
Das Merkblatt zeigt auf, wie ein potenziell erhöhtes Missbrauchsrisiko zu erkennen ist und welche vorbeugenden Massnahmen sinnvoll sind. Entscheidend ist ein verhältnismässiger Ansatz: Die Anforderungen richten sich nach dem konkreten Risikoprofil einer Organisation.
Praktische Orientierung für NPO
Das Merkblatt beschreibt Good-Practice-Massnahmen zu Risikoanalyse, Governance, Projekt- und Partnerprüfung, internen Kontrollen und nachvollziehbaren Mittelflüssen. Eine Checkliste hilft zentrale Punkte systematisch zu prüfen.
So können NPO ihre internen Prozesse gezielt verbessern, wo aufgrund ihres Risikoprofils zusätzliche Massnahmen angezeigt sind.